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Cara Dillon: Hill of Thieves (Kurzkritik)

Gesteren erreichte mich nun also die CD „Hill of Thieves“ von Cara Dillon. Die kommt zwar nicht aus der Bretagne, macht aber tolle Musik mit keltischen Wurzeln, weshalb ich die neue CD gerne hier vorstelle:

Wer Cara Dillon kennt, weiß ungefähr, was ihn erwartet: Eine Sängerin mit einer wunderschönen Stimme, behutsam begleitet mit einem Klavier, gelegentlich auch mit Violine, Gitarre, Uilleann Pipes oder anderen traditionellen Instrumenten. Die Erwartungen werden mehr als erfüllt. Und obwohl das Album  fast nur aus arrangierten Traditionals besteht ist es wirklich modern und zeigt die Klasse sowohl der Sängerin als auch die Kunst, mit der Cara Dillon und Sam Lakeman die Songs arrangiert haben.

Bekannte Songs, wie „The parting Glass“ oder „She moved through the fair“ (ich habe auf Anhieb sieben verschiedene Version in meiner Plattensammlung aufstöbern können) wirken frisch. Die Arrangements verbinden sehr eindrücklich Tradition und Moderne und sind durchweg beeindruckend eingängig. Spätestens beim letzten Stück,  Fil, Fil A Run O, a cappella gesungen, kommt Gänsehaut-Feeling auf.  Cara Dillon hat mit diesem Album sicher abermals deutlich gemacht, dass sie derzeit eine der bedeutendsten Folk-Sängerinnen ist!

Wer nicht genug von Cara Dillon bekommen kann, dem sei übrigens noch die DVD „The Redcastle Sessions“ empfohlen. Bei den Tourdaten auf der Webseite ist leider nur ein Konzert zu finden, das sie in die Nähe von Deutschland führt: Am 6. März in Schaffhausen in der Schweiz.

Tracklisting:

1. The Hill Of Thieves
2. Johnny, Lovely Johnny
3. The Parting Glass
4. Spencer The Rover
5. False, False
6. Jimmy Mo Mhile Stor
7. She Moved Through The Fair
8. P Stands For Paddy
9. The Verdant Braes Of Skreen
10. The Lass Of Glenshee
11. Fil, Fil A Run O