Tag: Didier Squiban

Didier Squiban: Concert Mexico (EP, 2010)

Cover Didier Squiban Concert MexicoZugegeben: Manchmal finde ich das Programm des Labels L’Oz Production etwas sehr auf einen Künstler fixiert. Didier Squiban ist zweifellos der Star des Labels, auch seine offizielle Homepage findet sich auf der Seite von L’Oz. Dass sich Quantität und Qualität jedoch nicht ausschließen müssen zeigt Squiban mit seiner neuesten Live-Aufnahme, einem Konzert, aufgenommen Ende November 2008 in Mexiko. Als Trio mit Percussion und Flöte als Begleitung für das Piano war Squiban damals unterwegs. Herausgekommen ist eine interessante Mischung aus fünf Titel, darunter drei Suiten, die sich erfrischend in das Werk Squibans einfügen. Jazziger als seine sehr bretonischen Piano-Solo-Numern, aber mit einer exotischeren Note als seine Werke mit Orchesterbegleitung.

Das Concert Mexico gibt es in zwei Varianten – zum einen als EP mit fünf Stücken, zum anderen in einer Deluxe-Variante mit neun Titeln. Der günstigste und einfachste Weg zur EP geht mittels Download im Amazon mp3-Shop für gerade einmal 7 Euro.

Didier Squiban: Piano, Komposition & Arrangements
Pascal Vandenbulcke: Flöte
Jérome Kerihuel: Percussion

1. The Water Is Wide
2. Par un beau soir
3. Suite n°1 (Jantilez / Enez cerf)
4. Suite n°2 (Liv / Enez bono / Kostan)
5. Suite n°3 (Isole / Iroise / La plage)

Didier Squiban: L’Estran

Menschen, die etwas für bretonische Musik und für Jazz übrig haben, dürfte Didier Squiban ein Begriff sein. Von der Klassik kommend über den Jazz zur traditionellen Musik seiner bretonischen Heimat gekommen ist er stets als Wanderer zwischen den musikalischen Welten unterwegs.

Egal, ob er als Komponist Symphonien arrangiert hat, berühmte Stimmen wie Yann-Fanch Kemener begleitet oder mit anderen Musikern aufgetreten ist: Seinen Werken wohnt eine ruhige, gelassene Stimmung innne, die sehr gut die weiten Landschaften der Bretagne wiederspiegeln.

In seinem neuesten musikalischen Abenteuer “L’Estran”, das vor einiger Zeit erschienen ist, ist er mit einem Sextett unterwegs. Viele der Themen der fünf Suiten werden denen bekannt sein, die schon andere Alben von Squiban gehört haben. Das macht das neue Werk aber nicht langweilig. Im Gegenteil: Viele Stücke sind ein gutes Stück “jazziger”, als man das bislang gewohnt war. Gerade die Perkussion bringt Spannung in die Stücke, so dass das Hören wirklich ein Erlebnis und Genuss ist.

Die CD kommt in einem Digipack daher, der noch von einer Kartonbanderole umhüllt ist. Das Cover und das Booklet zieren Zeichnungen von Yann Queffelec, die man beinahe für Fotografien halten könnte.

Zur Zeit ist Squiban übrigens gelegentlich mit dem Projekt “Mesk” unterwegs, was bretonisch ist und “Mischung” bedeutet. Dort schlägt er die Brücke zur Moderne, zu den elektronischen Beats. Laut Aussage der Plattenfirma gibt es Pläne für eine Veröffentlichung, die allerdings noch nicht sehr konkret sind. Wir dürfen hoffen!

Didier Squiban, L’Estran:

Didier Squiban: Piano
Jean Chevalier, Jérôme Kerihuel: Percussion
Simon Mary: Bass
Geoffroy Tamisier: Trompete
Pascal Vandenbuckle: Flöte

Einsichten von Google

Heute ist mir ein Bericht bei Heise über den Weg gelaufen, der sich mit dem Google-Dienst “Insights for Search” beschäftigt. Mit diesem ist es möglich, das Suchvolumen im Verlauf der Zeit mit bestimmten Stichworten zu analysieren. Die These dabei ist: Etwas, was bei Google häufiger gesucht wird, ist auch relevant. So lassen sich im Verlauf der Zeit Trends ablesen. Ich hab mich natürlich auch mal versucht, rund um die Bretagne Einsichten zu gewinnen: Mehr lesen

Bretonische Stars in Deutschland

Nach einer längeren, familien- und jobbedingten Blogpause wieder einmal ein Eintrag, inspiriert durch den Eintrag zum Konzert von Didier Squiban beim Masala Festival, den ich beim Bretagne-Shop-Blog gefunden habe. Das Masala Festival in Hannover ist ein Weltmusik-Festival in Hannover, das seit 1995 besteht.In diesem Jahr findet es vom 6. bis 17. Mai statt. Das Konzert mit Squiban findet am 12. Mai in der sehr schönen Marktkirche statt. Ein tolles Ambiente! Am 13. Mai folgt schließlich noch ein Künstlergespräch bei freiem Eintritt.

Auch die Altmeister des modernen bretonischen Folk kommen 2009 wieder nach Deutschland: Tri Yann werden am 3. Juli in Karlsruhe zu sehen sein. Das Konzert soll um 20:30 Uhr beginnen und findet offensichtlich im Kulturzentrum Tollhaus statt.

Adventskalender, 14. Dezember: Didier Squiban

Didier Squiban, Pianist und Komponist aus der Bretagne. Mir ist er zum ersten mal auf der CD “Heritages des Celtes en Concert” über den Weg gelaufen. Das Projekt hat ihn wohl auch der traditionellen bretonischen Musik näher gebracht. Seitdem hat er einige Alben veröffentlicht. Für mich immer noch die Referenz: Die Trilogie pour piano aus Molène, Porz Gwenn und Rozbras. Bei youtube heute: Bilder der Bretagne unterlegt mit Ara Baradoz aus Molène.