Das Olympia in Paris ist die älteste “Music Hall”, das älteste Varietétheater in Paris, das noch bespielt wird. Für die Freunde der bretonischen Musik und Kultur gibt es ein bedeutendes Datum: Der 28. Februar 1972. An diesem Tag steht der 28-jährige Alan Stivell auf der Bühne und gibt ein Konzert, das später als Platte erscheinen wird. Es ist eine Aufnahme, die Beachtung findet und Teil der Welle der keltischen und bretonischen Kultur wird, die in den siebziger Jahren entsteht und von Stivell entscheidend angestoßen wird. Die Mischung aus Rock, gesungen in bretonisch und gälisch, instrumentiert mit einer Harfe war einzigartig in der Zeit und das Album, das sich über zwei Millionen mal verkaufte, besitzt auch heute noch Relevanz. Nicht zuletzt, weil es viele Musiker inspirierte, Stivell zu folgen.
Am 16. Februar, 40 Jahre später, kehrt Stivell zurück auf die Bretter des Olympia. Gemeinsam mit Dan Ar Braz und vielen weiteren Künstlern. Sicher ein besonderes Erlebnis, das dokumentieren kann, wie sehr Stivell die bretonische Musik in den vergangenen vierzig Jahren geprägt hat und sicher eine beeindruckende Rückschau bieten wird.
Ein Best-Of-Album wird am 13. Februar erscheinen. “Ar Pep Gwellan” heißt es. Die Liste der Titel der beiden CDs kündigen einen Streifzug durch das Werk Stivells an. Disc 1 ist ein Best-Of, Disc 2 das Album “Olympia Live” von 1972.
CD 1:
- 1. Tri Martolod
- 2. Pop Plinn (Album Version)
- 3. Suite Sudarmoricaine (Album Version)
- 4. Ys
- 5. La Memoire De L’Humain
- 6. Mna Na Heireann
- 7. Brian Boru
- 8. Suzy Mc Guire
- 9. A United Earth
- 10. Ian Morrisson Reel
- 11. Gouel Hollvedel
- 12. La Celtie & L’Infini
- 13. La Dame Du Lac
- 14. Let The Plinn
- 15. Suite Irlandaise
- 16. Miz Tu
CD 2:
- 1. The Wind Of Keltia
- 2. An Dro
- 3. The Trees They Grow High
- 4. An Alarch
- 5. An Durzhunel
- 6. Telenn Gwad
- 7. Pop Plinn (Live)
- 8. Tha Mi Sgith
- 9. The King Of The Fairies
- 10. Tri Martolod (Live)
- 11. Kost Ar C’Hoad
- 12. Suite Sudarmoricaine (Live)