Nolwenn Leroy: Bretonne (2011)

Das Bretagneblog verharrte nun längere Zeit im Dornröschenschlaf, obwohl es durchaus bloggenswertes zu berichten gab: Tri Yann brachte mit Rummadou ein neues Album, Gilles Servat mit Ailes et Iles. Der Weckruf aus dem Tiefschlaf ereilte mich aber gestern beim Zappen: Schwappt da eine neue Welle der Kelten zu uns herüber? Nolwenn Leroys Album „Bretonne“ ist seit Jahren das erste Album mit Wurzeln in der Bretagne, das so richtig in Deutschland offiziell erscheint und auch beworben wird:

Aber was erwartet der geneigten Bretagne-Fan? Nolwenn Leroy, geboren in Saint-Renan in der Bretagne, hatte 2002 die zweite Staffel der „Star Academy“ gewonnen, einer Casting-Show im französischen Fernsehen. Anschließend konnte sie mit drei Alben sehr gute Erfolge in Frankreich erzielen. Mit dem vierten Album „Bretonne“ stattet sie ihrer Heimat einen musikalischen Besuch ab. Herausgekommen ist dabei aber leider ein Album, das noch ein paar Ecken und Kanten mehr vertragen könnte. Sehr schön zu hören. Zwei besondere Highlights: Die Interpretation von „Brest“, das von Christophe Miossec komponiert wurde geht wirklich ins Ohr. Und richtig berührt und sogar etwas überrascht hat mich das ebenfalls aus der Feder von Miossec stammende Stück „Je ne serais jamais ta parisienne“.

Das Album hat es auf Anhieb in die deutschen Album-Charts geschafft. Mal sehen, ob daraus eine neue keltische Welle wird?

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